Niederhausen an der Nahe
Das Weindorf Niederhausen an der Nahe
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sagt "Herzlich Willkommen".
Sie sind herzlich eingeladen zur Pfingstwanderung am Sonntag den 27.05.2012 ab 13:00 Uhr.
An fünf Probeständen können Sie entlang des Weinwanderweges die Weine probieren.
Impressum
ENGLISH Ihre Anfragen, Kritik und Anregungen werden wir in jedem Falle beantworten. e
Galerien
Impressionen
Der Rehfels 2009 vom Eis aus betrachtet
Eisfläche 2009
Aussicht zum Wehr 2009
Blick zum Lemberg
Eisimpressionen 2009
Eisimpressionen 2009
Eisimpressionen 2009
Eisimpressionen 2009
Eisimpressionen 2009
Eisimpressionen 2009
Eisimpressionen 2009
Eisimpressionen 2009
Eisimpressionen 2009
Eisimpressionen 2009
Eisimpressionen 2009
Eisimpressionen 2009
Eisimpressionen 2009
Pfingstwandern
Los geht's in der Schulstrasse ...
und geht von dort in den Weinwanderweg.
Pfingstwanderung
Jedes Jahr, am Pfingstsonntag, laden Sie die Weingüter herzlich zur Pfingstwanderung nach Niederhausen ein.
Bei der diesjährigen Pfingstwanderung erwarten Sie folgende Winzer:
Weingut DaumWeingut MathernWeingut AnheuserWeingut FranzmannGUT HERMANNSBERG
Bei der alljährlichen Pfingstwanderung ist natürlich wandern angesagt. Der 4,5km lange Weinwanderweg ist mit 5 Ständen der Niederhäuser Weingüter bestückt und Sie können auf ihrer Wanderung zum Kertzer Wäldchen den Wein dort probieren, wo er gewachsen ist.
Mit kleinen Snacks, die an den Weinständen angeboten werden, oder mit eigener Verpflegung, können Sie sich unterwegs stärken. Der Rundgang startet in der Schulstraße und führt durch eine herrliche Weinbergslandschaft mit wunderschönem Ausblick auf Niederhausen, die Nahe und ihre Umgebung.
Raderlebnistag
Der Nahe - Raderlebnistag "Nahe Hit - Radl mit" findet im Juni statt.
Genießen Sie zu unseren kulinarischen Köstlichkeiten, Weine von den Niederhäuser Winzern.
Ws gibt den aktuellen "Dibbegucker" und weitere Köstlichkeiten von Heinz Kaul und Familie.
Kaffee und Kuchen, über die grenzen von Niederhausen hinaus beliebt und bekannt, von den Niederhäuser Hausfrauen.
Weinfest
Besuchen Sie das NIEDERHÄUSER WEINSCHMECKERFEST am 1. Wochenende im September und erleben Sie ein unterhaltsames Wochenende mit auserlesenen Weinen, kulinarischen Besonderheiten und live - Musik!
2009
Oeffentlicher Anzeiger vom 29.05.2009
2007
2006
Dieses Jahr fand der Raderlebnistag am 11.06. statt und wieder konnten wir die Radfahrer mit ausgesuchten Speisen und Getränken zum Verweilen einladen.
Außer den alkoholarmen bzw. alkoholfreien Getränken gab es natürlich auch Weine; diesmal vom Weingut Franzmann
Wer später kam, hatte an unserer reichhaltigen Kuchentheke die Qual der Wahl.
Alle angebotenen Kuchen sind hausgemacht und von unseren fleißigen Helferinnen selbst gebacken.
Das Wetter spielte dieses Jahr mit und die Erfrischungen wurden dankbar angenommen.
2005
Am 12. Juni diesen Jahres fand in Niederhausen zum 12. Mal der Raderlebnistag statt. Wie jedes Jahr gab es Kaffe und Kuchen, Getränke und natürlich wieder den Niederhäuser Dippegucker 2005, der aus einer Cremsuppe von Wildkräutern bestand. Für die Großen gab es als passendes Getränk zum Dippegucker den Niederhäuser Löschzug "rote Versuchung" (alkoholarmer Drink mit Niederhäuser Wein) und für die Kleinen "das grüne Früchtchen" (alkoholfrei). Es gab natürlich auch andere Getränke speziell für Radfahrer und alle, die des Laufens nicht mächtig sind. Der Wein kam dieses Jahr aus dem Weingut Jakob Schneider . Der Raderlebnistag 2005 wurde wieder einmal ein großer Erfolg, dank der vielen freiwilligen und fleißigen Helfer (siehe Bild), dem guten Wetter und natürlich den vielen freundlichen und aktiven Radfahrern.Der gesamte Erlös dieser Veranstaltung wurde für die Neugestaltung des Niederhäuser Kinderspielplatzes verwendet.
Anlässlich des 12. Raderlebnistages am 12. Juni 2005 war auch RWE Rhein-Ruhr wieder mit einem Stand am Laufwasserkraftwerk in Niederhausen vertreten. Für Interessierte wurden Führungen durch die Kraftwerks- und Umspannanlage angeboten. Die kleinen Besucher konnten sich auf der Hüpfburg vergnügen, während für die Großen Entspannung pur durch eine 20minütige Vital-Massage oder Fußreflexzonen-Massage auf der Tagesordnung stand.
"Was soll ich mit dir nur machen?"
2004
In diesem Jahr spielte das Wetter leider nicht so gut mit, es regnete und die Sonne ließ sich kaum blicken. Die freiwilligen Helfer ließen sich aber trotz des schlechteren Wetters nicht den Spaß an der Arbeit verderben und so manch schlechter gelaunte Radfahrer ließ sich hier von der guten Laune und der freundlichen Atmosphäre anstecken. Der "Dippegucker2004" bestand aus sauer eingelegtem Kerbefisch (Lachs - Zander - Wels mit Salat und Roggenbrot) und die Weine stammten aus dem Hause Weingut Mathern. Am späten Nachmittag verbesserte sich das Wetter und die Sonne schien den restlichen Tag über.Der gesamte Erlös dieser Veranstaltung wurde für die Neugestaltung des Niederhäuser Kinderspielplatzes verwendet.
2003
Heinz Kaul kochte uns dieses Jahr wieder einen schmackhaften "Dippegucker 2003" aus einer Riesling Brokkelbohnensupp mit Roggenbrot. Der Wein kam diesmal aus dem Weingut Führer und harmonierte perfekt mit dem Essen. Der Raderlebnistag fand 2003 zum ersten Mal am Gasthaus "Am Stausee", aufgrund von Bauarbeiten an der Turnhalle, statt. Das Wetter spielte mit und die Sonne schien den ganzen Tag. Bei der Kinderbelustigung konnten sich auch die Kleinen von der anstrengenden Radtour mit ihren Eltern, mit Dosenwerfen, Ballspielen, Seilspringen und vielem mehr, erholen, die 2003 zum ersten Mal in diesem Umfang stattfand.
2002
Da der Dippegucker letztes Jahr ein so großer Erfolg gewesen ist, verwöhnte Heinz Kaul den Radfahrergaumen dieses Jahr mit "Rehgulaschsuppe Schinderhannes Art mit Wingertsknorze", dem "Dippegucker 2002". Dieses Jahr kam der Wein aus dem Weingut Jakob Blätz. Das Wetter spielte wunderbar mit. Leider war es vorerst der letzte Raderlebnistag, welcher an der Turnhalle stattfand. Kindergarten und Turnhalle werden abgerissen, denn an ihrer Stelle wird eine neue Mehrzweckhalle entstehen. Der Kindergarten wird in die alte Schule einziehen.
2001
Dieses Jahr servierte uns Heinz Kaul zum ersten Mal den "Dippegucker 2001" am Raderlebnistag. In einem Testessen wurde gekostet, was am besten zu Kartoffelsalat mit Rucola passt, bis man sich schließlich für "Kartoffelsalat mit Rucola und Rauchrücken" und "Kartoffelsalat mit Rucola und Forellenfilet" entschied. So konnten die Radfahrer zwischen einer kalten und einer warmen Speise wählen. Zum Dippegucker gab es zum ersten Mal den "Niederhäuser Löschzug" (für die Großen alkoholarm und für die Kleinen alkoholfrei). Die Weine kamen dieses Jahr vom Weingut Horst Franzmann .
Geschichte
Der Weinbau hat hier eine alte und lange Tradition. Für Niederhausen wird der Anbau von Wein erstmals schriftlich verhältnismäßig spät in einer Urkunde vom 29.September 1402 erwähnt. Eine andere schriftliche Erwähnung des Weinbaues erfolgte im Jahre 1546. Festgehalten ist dies in einer Akte „Gültenzoll von Niederhausen“, wonach aufgrund des Landauer Vertrages von 1546 zwischen Kurpfalz und Zwei-Brücken eine eigene Zollstatt zur Verzollung des Weines für Niederhausen eingerichtet wurde. Es kann aber davon ausgegangen werden, das bereits zur Zeit der Entstehung des Ortes im 8. Jahrhundert Weinbau betrieben wurde. Aus dieser fränkischen Zeit besteht eine genauere Kenntnis über die Verbreitung des Weinbaues an der Nahe, da von dieser Zeit an einzelne Gemeinden als Reb-Orte in Urkunden aufgeführt werden. Die weitere Nennung von „Wingerten“ in anderen Gemeinden rechts und links der Nahe von Bingen bis Kirn zeigt ganz deutlich, dass das heutige Verbreitungsgebiet des Rebstockes an der Nahe bereits in fränkischer Zeit vorhanden war.Die Vermutungen, das auch schon zur Römerzeit Weinbau betrieben wurde, sind zwar nicht für den ganzen Naheraum durch Quellen schriftlich belegt, werden aber durch die im Museum der Stadt Bad Kreuznach aufbewahrten Bodenfunde seit dem 2.Jahrhundert eindrucksvoll nachgewiesen. Ein Rebmesser, zwei römische Weinfilter und ein Skulpturstück mit einer Traubendarstellung sind die, auch in der Fachliteratur oft zitierten, Zeugnisse für den römischen Weinbau an der Nahe. Nicht zuletzt gibt es hier eine Straßezeichnung „Badestube“ , die oft mit einem Lächeln zur Kenntnis genommen wird. Nun kommen diese Bezeichnungen aber nicht von ungefähr, sondern sie hat eine große geschichtliche Bedeutung für uns. Sie geht nämlich auf eine alte Bezeichnung für Flurbereiche zurück, in denen römische Villen lagen. Hierfür kann man das 4.Jahrhundert n.Chr. ansetzen.Es sind zwar keine echten Beweise für den römischen Weinbau, aber wenn die Römer die Rebe an die Nahe mitbrachten, so spricht die Wahrscheinlichkeit dafür, das sie auch in Niederhausen Weinbau betrieben.
Flurbereinigung
In den Jahren von 1949 bis 1952 wurde eine Weinbergsflurbereinigung durchgeführt. Das hierbei geschaffene neue Wegenetz von insgesamt rund 3,2km Länge bildet zusammen mit den ausgewiesenen Vorflutgräbern von rund 4km Länge die Grundlage der neuen Flurbereinigung der zur Nahe hin abfallenden Steil- und Hanglagen.Die Maßnahmen der Flurbereinigung, insbesondere auch die Zusammensetzung des zuvor vielfach zersplitterten Weinbergsbesitzes, ermöglicht zusammen mit dem anschließenden Wiederaufbau der Weinberge mit der richtigen Pfropfrebenkombination sowohl eine Qualitätsverbesserung der Niederhäuser Weine als auch eine Senkung der Produktionskosten.Keine Maßnahme hat die Wirtschaftlichkeit des Weinbaues so verbesser, wie die Flurbereinigung. Sie bedeutete für die Winzer durch die erreichte Modernisierung fast eine Sklavenbefreiung von den schweren Weinbergsarbeiten.
Bodenarten
Unter den deutschen Weinorten dürfte Niederhausen mit der geologischen Vielfalt seiner Weinbergslage eine Spitzenposition einnehmen. Es sind nicht nur vier erdgeschichtliche Formationen, die die Landschaft und den Boden prägen, sondern darüber hinaus auch noch der Gesteinswechsel innerhalb jeder einzelnen Formation, der fast jeder Lage einen anderen Charakter verleiht.
Die ältesten Gesteine der Gemarkung Niederhausen, welche sich in der "Unteren Hermannshöle" und "Am Fahr" befinden, wurden im Oberkarbon (vor ca.300 Mio. Jahre) abgelagert. Sie wurden durch die Lemberg-Intrusion hochgeschleppt und durch die Erosion im Quartär freigeleg. Die meisten anstehenden Gesteine entsanden im "Rotligenden" (vor 240-260 Mio. Jahre), das mit dem jüngeren Zechstein zu der Perm-Formation gehört.
Weinbaustruktur
Die Struktur in Niederhausen wird heute noch wesentlich von Weinbau geprägt. Der Niederhäuser Wein hat Weltruf. Für Niederhausen wurde im Jahr 1970 folgende 12 Einzellanlagen gebildet: Felsensteyer, Hermannsberg, Hermannshöhle, Kertz, Klamm, Pfaffenstein, Pfingstweide, Rosenberg, Rosenheck, Steinberg, Steinwingert und Stollenberg. Insgesamt 22 Betriebe, davon 12 Selbstvermarkter, betreiben Weinbau.
Hauptsächlich wird die Rebsorte Riesling (70%) angebaut. Auch die Rebsorten Müller-Thurgau (15%) und Silvaner (8%) sind gut vertreten. Daneben haben die Winzer sich auch den neuen Rebsorten nicht ganz verschlossen. Hier seien vor allem Kerner, Optima und Bacchus genannt. Seit einiger Zeit werden auch Rotweine (Blauer Spätburgunder und Dornfelder) mit Erfolg angebaut, um das Angebot für den Kunden zu bereichern.
Weinbaudomäne
Die ehemalige Staatliche Weinbaudomäne Niederhausen-Schlossböckelheim wurde im Jahre 1902 vom preußischen Staat als Musterbetrieb gegründet. Bei der Standortwahl hatten die Gründer eine glückliche Hand. Das ausnahmslos steile, felsige und wildzerklüftete Gelände, auch eine ehemalige Kupferschürfe zählte dazu, ist durch hervorragende Einstrahlungsbedingungen gekennzeichnet. Eine ausgesprochene Wärmeinsel. Ehe es soweit war, mussten mit Hilfe von Strafgefangenen mehrere 100 000 Kubikmeter Erde und Fels bewegt werden. Die Mühe hat sich gelohnt, Lagen mit Weltruf tragen zum Renommee des gesamten Weinanbaugebietes Nahe bei.
Kirche
St. Mechthildis Kirche
Die Malereien im Turm gehören der Spätgotik an. Bei den jetzigen Arbeiten wurde eine Inschrift freigelegt, deren Bedeutung noch nicht abschließend geklärt ist: "Uff sant johann und pauly merteler tag..."; als Jahreszahl folgt dann 1394; allerdings könnten auch vier C-Zeichen lesbar sein, sodass sich dann die Jahreszahl 1494 ergäbe.
Genauere Datierungsangaben über den Bau der Evangelischen Kirche in Niederhausen sind bisher Urkundlich nirgendwo aufgewiesen worden. Schlüsse lassen sich nur aus stilistischen Merkmalen ziehen, wobei unter anderem die gut erhaltenen Wandmalereien auf original romanischen Putz wertvolle Hinweise geben. In das 12. Jahrhundert weisen mit sicherheit folgende Bauteile der Kirche:
- das Kirchenschiff (Süd- und Nordwand; unterer Teil der Ostwand)- der Chorbogen (in der Gotik zur heutigen Höhe aufgestockt)- evtl. der untere Teil der südlichen Turmwand
"Bilder, wie diese Kirche sie seit ihrer spätromanischen Entstehung zeigt, verschwenden nicht viele Worte. Sie haben Zeit".
Immer wieder treten sie jedem, der hier ein – und aus geht vor Augen. Weil ihnen lange Weile eigen ist, vertreiben sie mögliche Langeweile. Was heute nur durch raschen Wechsel und kurze Standzeit medienpädagogisch erzielt werden soll – Aufmerksamkeit und Aussage, – ist hier gültig vor die Seele gestellt durch die Sparsamkeit des Bildes, durch seine Gestalten nach feststehenden Regeln, durch die Rückführung der Bildaussage auf den springenden Punkt.
Was sehe ich neben der Abendmahlszene Jesu mit seinen Jüngern – sie fragen dies „Herr, bin ich’s?“ – westlich zum Eingang der Kirche hin, unter einer Bogenwand, die wie die gleiche hier in dem Raum auf zwei sparsam profilierten Kämpfern ruht – so nennt man diesen Sockel?
Ich erkenne noch eine Person im Halbprofil mit angewinkeltem linken Arm und einer nach unten geöffneten Hand. Sie blickt seitlich nach oben. Auf dem Kopf trägt sie eine Kronenartige Bedeckung, die in der Mitte von einer kleinen Kugel geziert ist. Unter dem Umlaufenden Reifen dieser Krone fällt halblanges Haar herab. Einige spätromanischen Majuskeln sind noch der Rest einer schriftlichen Aussage des Bildes. Entsprechend dem auffallenden Bogen verläuft diese Schrift. Hier braucht das Bild noch die Schrift – die es ja eigentlich ersetzten musste. – Oder: die Schrift ist immer Bestandteil des Bildes.
Die Ausmalung der Kirche mit romanischen Wandmalereien wurde zum größten Teil 1940 freigelegt und seither mehrfach beschrieben. Zuletzt wurde 1979/80 eine umfassende Restaurierung durchgeführt, deren Ziel vor allem in der Sicherung der Farbtragenden romanischen Putzschichten mit dem Mauerwerk lag. Auch sollten nach Möglichkeit bei falschen Übermalungen von 1940 der Ursprung wiederhergestellt werden; soweit noch vorhanden sollten Restfreilegungen erfolgen.
Der heutige Chor ist spätgotisch neu errichtet worden. Die Restfreilegung im Chorraum ergab eine kleine, ornamentale Fläche über dem Eingang zum Chorraum mit Weihkreuz. Sie gehört in die gleiche Zeit wie die Malereien im Turm.
Wieder aufgefunden wurde auch die vermutlich spätgotische Sandsteinmensa. Sie wurde renoviert und mit neuem Unterbau als Altarplatte im Chorraum wieder aufgestellt.
Im Zuge der gotischen "Modernisierung" wurde vermutlich auch in der Südwand die beiden Spitzbogenfenster eingebrochen. Die nächst größeren Eingriffe werden im Barock stattgefunden haben: das Gebälk im Turm trägt die Jahreszahl 1724, der Sandsteinfuß der Kanzel die Zahl 1729.
Von Eberhard Klonk stammen die künstlerisch sehr gelungene bunte Verglasung der Chorfenster. Sie haben die Themen: Gott Vater - Gott Sohn - Gott Heiliger Geist ( die drei Artikel des trinitarischen Credo). Als Übergang zu dem seitlich gesetzten Fenster "Anbetung des Christenkindes" (aus der Jahrhundertwende) gestaltete Klonk ein Fenster mit dem Thema "Abendmahl".
Weinwanderweg
Der Niederhäuser Weinwanderweg ist ein Rundweg von ca. 4,5 km Länge. Beim Wandern hat man einen wunderschönen Blick über ganz Niederhausen, den Stausee und die herrliche Umgebung. Am Rundweg selbst befinden sich 50 Erläuterungstafeln, welche unter anderem die Arbeit der Winzer in den Weinbergen und die verschiedenen Rebsorten erklären. Natürlich gibt es auch einige Weinlauben und Ruhebänke, von denen man die wunderschöne Aussicht über das Tal genießen kann.Der Rundweg führt an unzähligen Weinreben vorbei, und am Wegrand stehen ab und zu alte Keltern.
Schmittenstollen
Der "Schmittenstollen" ist ein altes Quecksilberbergwerk im Niederhäuser Wald, wo Sie in der Tiefe des Lembergs rekonstruierte, alte Abbaumethoden bestaunen können.Es ist das einzige Quecksilberbergwerk, das in Westeuropa als Besucherbergwerk ausgebaut wurde. Die Gesamtlänge der Grube beträgt rund 15km, ca.1000 m davon sind für Besucher freigegeben.In mühevoller Arbeit wurde Ende der siebziger ca. 1 km der Stollen freigeräumt und ab 1981 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Ein Besuch, der idyllisch am Hang, ca. 100 m über Naheniveau gelegenen Grube, vermittelt auf eindrucksvolle Art einen Einblick in die harte Bergwerksrealität früherer Jahrhunderte und liefert quasi nebenbei einen Überblick über die geologischen Gegebenheiten des Nahegebietes.
Öffnungszeiten des Besucherbergwerk Schmittenstollen: Das Besucherbergwerk ist von 17. März bis 01.November durchgehend geöffnet.Es finden täglich Führungen von 10.00 Uhr - 17.00 Uhr (letzte Führung) statt.Auf Anmeldung werden auch Führungen in englisch, russisch, niederländisch oder portugiesisch durchgeführt.An Montagen (außer Feiertagen) ist das Besucherbergwerk Schmittenstollen GESCHLOSSEN.
Für Eintrittspreise und weitere Informationen: www.schmittenstollen.de
Winzer
- Weingut Daum
Adresse: Bastian Seiß Badestube 3 55585 Niederhausen/Nahe
Telefon: 06758 / 8332
- Weingut-Gästehaus Franzmann
Adresse: Horst und Ilse Franzmann Winzerstraße 22 55585 Niederhausen / Nahe
Telefon 06758 / 6768 Telefax 06758 / 6212
www.weingut-franzmann.de
- Gutsverwaltung Niederhausen-Schlossböckelheim
Adresse: Ehemalige Weinbaudomäne 55585 Niederhausen
Telefon: 06758 / 92500 Telefax: 06758 / 925019
www.riesling-domaene.de
- Weingut Lindenhof
Adresse: Gerhard Lorenz Weingut Lindenhof 55585 Niederhausen/Nahe
Telefon: 06758 / 6715
- Weingut Mathern
Adresse: Weingut Mathern Winzerstraße 5 55585 Niederhausen/Nahe
Telefon: 06758 / 6714 Telefax: 06758 / 8109
www.weingutmathern.de
- Weingut Jakob Schneider
Adresse: Weingut Schneider Winzerstraße 15 55585 Niederhausen/Nahe
Telefon: 06758 / 93533
www.schneider-wein.de
Gaststätten-Restaurants
- Ristorante Pizzeria Milano Am Stausee 9 55585 Niederhause/Nahe
Telefon: 06758 / 809140
- Zum Nahetal Am Stausee 19 55585 Niederhausen/Nahe
Telefon: 06758 / 6703
- Jägerstübchen
Am Stausee 17 55585 Niederhausen/Nahe
Telefon. 06758 / 6054
- Zum Stausee Am Stausee 28 55585 Niederhause/Nahe Telefon: 06758 / 969661
- Niederhäuser Hermannshöhle Niederhäuser Hermannshöhle 55585 Oberhausen
Telefon: 06758 / 6486
Ferienwohnungen
- Weingut-Gästehaus Franzmann
Adresse: Horst und Ilse Franzmann Winzerstraße 22 55585 Niederhausen / Nahe
Telefon: (06758) 6768 Telefax: (06758) 6212
www.weingut-franzmann.de
- Gutsverwaltung Niederhausen-Schlossböckelheim
Adresse: Ehemalige Weinbaudomäne 55585 Niederhausen
Telefon: 06758/92500 Telefax: 06758/925019
www.riesling-domaene.de
-Weingut & Gästehaus Mathern
Adresse: Gästehaus "Alte Schule" Kirchgasse 2 55585 Niederhausen / Nahe
Telefon 06758 / 6714
www.gaestehaus-mathern.de
Hotels
- Hotel Seehof
Adresse: Seehof Restaurant Am Stausee 37 55585 Niederhausen / Nahe Tel.: 06758 / 252 Fax: 0671 / 45993 E-Mail: nahehotel-seehof@t-online.de
- Zum Stausee Am Stausee 28 55585 Niederhause/Nahe Telefon: 06758 / 969661
Lage
119 Meter über N/N (Meeresspiegel) liegt es dort, wo die Nahe in einer reizvollen Landschaft das Vorland zum Hunsrück und das Pfälzer Bergland voneinander trennt, an einem auslaufenden Südhang unmittelbar an der auf 120 Meter Breite aufgestauten Nahe. Niederhausen ist ca. 13km von der Kreisstadt Bad Kreuznach entfernt.Die Struktur in Niederhausen wird wesentlich von Weinbau geprägt. 12 Einzellagen verteilen sich auf ca. 142 ha Weinanbaufläche, von dieser zurzeit nur 100 ha als Rebfläche genutzt werden. Neben der herrlichen Landschaft (Weinberge, ca. 180 ha Wald und Stausee) erwartet die Besucher in Niederhausen noch einiges an Sehenswürdigkeiten: die Mechthildis-Kirche aus dem 12. Jahrhundert mit großflächigen romanischen Wandmalereien im Kirchenschiff, die vermutlich aus der Zeit zwischen 1175 und 1225 stammen und noch gut erhaltenen sind, ein kleines Weinbaumuseum, einen Weinwanderweg, sowie das Quecksilberbergwerk Schmittenstollen im Niederhäuser Wald.Jährlich kommen tausende Besucher nach Niederhausen, um die herrlichen Wälder, die hier beschriebenen Sehenswürdigkeiten und die Freundlichkeit der Bürger zu genießen.
Geschichte
Niederhausen wurde urkundlich erstmals im Jahre 1238 erwähnt. Besiedelt war der Ort aber mit Sicherheit schon in der Römerzeit (ca. 200 n.Chr.), was durch Funde nachgewiesen werden kann. Es gehörte zum Mainzer Lehnen der Grafen Veldenz und erscheint erstmalig als "Unters Husen" im Jahre 1238. Ab 1444 gehörte der Ort zum Herzogtum Pfalz-Zweibrücken und kam 1768 durch Abtrennung zur Kurpfalz. Niederhausen gehörte damit auch eine ganze Zeit zum Herrschaftsbereich der Wittelsbacher.In den Zeiten der französischen Revolution wurde das Dorf von 1795 bis 1815 Frankreich angegliedert und dem neuen Kanton Kreuznach im Arrondissement Simmern des Departements Rhein-Mosel zugeteilt. Nach dem Wiener Kongress (28.05.1815) kam Niederhausen zu Preußen. Grenzsteine, die das Königreich Preußen vom Königreich Bayern trennten, sind noch heute an der südlichen Gemarkungsgrenze zu sehen.
In den Jahren 1926-1928 errichteten die Wasserkraftwerke Niederhausen GmbH in unmittelbarer Nähe des Dorfes ein Wasserkraftwerk (E-Werk). Das aus drei Feldern bestehende Wehr in der Nähe des ehemaligen Bahnhofes staut das Wasser an, sodass das Wasser in einem 760 m langen Kanal dem E-Werk zufließt.
Das Bild stammt aus der Entstehungszeit das E-Werkes (10.11.1927).
Verwaltungsmäßig gehören wir nach Abschluss der rheinland-pfälzischen Verwaltungsreform seit dem Jahre 1969 zur Verbandsgemeinde Bad Münster am Stein-Ebernburg. Niederhausen gehört zum Landkreis Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz und zählt 650 Einwohner.
Das Ortswappen
Der Ortsgemeinde Niederhausen wurde am 5.10.1950 durch den rheinland-pfälzischen Minister des Inneren die Genehmigung zur Führung eines eigenen Wappens erteilt. Das Wappen zeigt einen blauen Rundschild mit drei goldenen Trauben und goldenen Weinstockblättern, darüber eine goldene Krone. Es ist sicherlich wohl eines der wenigen Wappen in Rheinland-Pfalz, das den Charakter eines Weindorfes so deutlich zum Ausdruck bringt. Darüber hinaus wird damit demonstrativ dargestellt, welche Bedeutung und hervorragende Stellung dem Qualitätswein in unserer Gemeinde zukommt. Die über alles stehende Krone spielt nicht nur auf die frühere Schutzpatronin der Gemeinde und die dem ehemaligen Gerichtssiegel entnommene goldenen Krone der heiligen Mechthild an, sondern verdeutlicht eben auch die sinnbildliche Charakterisierung für das Weinbaugebiet Nahe mit dem Werbeslogan "Nahewein - Ein Edelstein". Und der Niederhäuser Wein ist ein Edelstein unter den Naheweinen.
Lage & Struktur
119 Meter über N/N (Meeresspiegel) liegt es dort, wo die Nahe in einer reizvollen Landschaft das Vorland zum Hunsrück und das Pfälzer Bergland voneinander trennt, an einem auslaufenden Südhang unmittelbar an der auf 120 Meter Breite aufgestauten Nahe. Niederhausen ist ca. 13km von der Kreisstadt Bad Kreuznach entfernt.Die Struktur in Niederhausen wird wesentlich von Weinbau geprägt. 12 Einzellagen verteilen sich auf ca. 142 ha Weinanbaufläche, von dieser zurzeit nur 100 ha als Rebfläche genutzt werden. Neben der herrlichen Landschaft (Weinberge, ca. 180 ha Wald und Stausee) erwartet die Besucher in Niederhausen noch einiges an Sehenswürdigkeiten: die Mechthildis-Kirche aus dem 12. Jahrhundert mit großflächigen romanischen Wandmalereien im Kirchenschiff, die vermutlich aus der Zeit zwischen 1175 und 1225 stammen und noch gut erhaltenen sind, ein kleines Weinbaumuseum, einen Weinwanderweg, sowie das Quecksilberbergwerk Schmittenstollen im Niederhäuser Wald.Jährlich kommen tausende Besucher nach Niederhausen, um die herrlichen Wälder, die hier beschriebenen Sehenswürdigkeiten und die Freundlichkeit der Bürger zu genießen.
Weinbau
Der Weinbau hat hier eine alte und lange Tradition. Für Niederhausen wird der Anbau von Wein erstmals schriftlich verhältnismäßig spät in einer Urkunde vom 29.September 1402 erwähnt. Eine andere schriftliche Erwähnung des Weinbaues erfolgte im Jahre 1546. Festgehalten ist dies in einer Akte „Gültenzoll von Niederhausen“, wonach aufgrund des Landauer Vertrages von 1546 zwischen Kurpfalz und Zwei-Brücken eine eigene Zollstatt zur Verzollung des Weines für Niederhausen eingerichtet wurde. Es kann aber davon ausgegangen werden, das bereits zur Zeit der Entstehung des Ortes im 8. Jahrhundert Weinbau betrieben wurde. Aus dieser fränkischen Zeit besteht eine genauere Kenntnis über die Verbreitung des Weinbaues an der Nahe, da von dieser Zeit an einzelne Gemeinden als Reb-Orte in Urkunden aufgeführt werden. Die weitere Nennung von „Wingerten“ in anderen Gemeinden rechts und links der Nahe von Bingen bis Kirn zeigt ganz deutlich, dass das heutige Verbreitungsgebiet des Rebstockes an der Nahe bereits in fränkischer Zeit vorhanden war.
In den Jahren von 1949 bis 1952 wurde eine Weinbergsflurbereinigung durchgeführt. Das hierbei geschaffene neue Wegenetz von insgesamt rund 3,2km Länge bildet zusammen mit den ausgewiesenen Vorflutgräbern von rund 4km Länge die Grundlage der neuen Flurbereinigung der zur Nahe hin abfallenden Steil- und Hanglagen. Die Maßnahmen der Flurbereinigung, insbesondere auch die Zusammensetzung des zuvor vielfach zersplitterten Weinbergsbesitzes, ermöglicht zusammen mit dem anschließenden Wiederaufbau der Weinberge mit der richtigen Pfropfrebenkombination sowohl eine Qualitätsverbesserung der Niederhäuser Weine als auch eine Senkung der Produktionskosten. Keine Maßnahme hat die Wirtschaftlichkeit des Weinbaues so verbesser, wie die Flurbereinigung. Sie bedeutete für die Winzer durch die erreichte Modernisierung fast eine Sklavenbefreiung von den schweren Weinbergsarbeiten.
Unter den deutschen Weinorten dürfte Niederhausen mit der geologischen Vielfalt seiner Weinbergslage eine Spitzenposition einnehmen. Es sind nicht nur vier erdgeschichtliche Formationen, die die Landschaft und den Boden prägen, sondern darüber hinaus auch noch der Gesteinswechsel innerhalb jeder einzelnen Formation, der fast jeder Lage einen anderen Charakter verleiht. Die ältesten Gesteine der Gemarkung Niederhausen, welche sich in der "Unteren Hermannshöle" und "Am Fahr" befinden, wurden im Oberkarbon (vor ca.300 Mio. Jahre) abgelagert. Sie wurden durch die Lemberg-Intrusion hochgeschleppt und durch die Erosion im Quartär freigeleg. Die meisten anstehenden Gesteine entsanden im "Rotligenden" (vor 240-260 Mio. Jahre), das mit dem jüngeren Zechstein zu der Perm-Formation gehört.
Die Struktur in Niederhausen wird heute noch wesentlich von Weinbau geprägt. Der Niederhäuser Wein hat Weltruf. Für Niederhausen wurde im Jahr 1970 folgende 12 Einzellanlagen gebildet: Felsensteyer, Hermannsberg, Hermannshöhle, Kertz, Klamm, Pfaffenstein, Pfingstweide, Rosenberg, Rosenheck, Steinberg, Steinwingert und Stollenberg. Insgesamt 22 Betriebe, davon 12 Selbstvermarkter, betreiben Weinbau. Hauptsächlich wird die Rebsorte Riesling (70%) angebaut. Auch die Rebsorten Müller-Thurgau (15%) und Silvaner (8%) sind gut vertreten. Daneben haben die Winzer sich auch den neuen Rebsorten nicht ganz verschlossen. Hier seien vor allem Kerner, Optima und Bacchus genannt. Seit einiger Zeit werden auch Rotweine (Blauer Spätburgunder und Dornfelder) mit Erfolg angebaut, um das Angebot für den Kunden zu bereichern.
Die ehemalige Staatliche Weinbaudomäne Niederhausen-Schlossböckelheim wurde im Jahre 1902 vom preußischen Staat als Musterbetrieb gegründet. Bei der Standortwahl hatten die Gründer eine glückliche Hand. Das ausnahmslos steile, felsige und wildzerklüftete Gelände, auch eine ehemalige Kupferschürfe zählte dazu, ist durch hervorragende Einstrahlungsbedingungen gekennzeichnet. Eine ausgesprochene Wärmeinsel. Doch ehe es soweit war, mussten mit Hilfe von Strafgefangenen mehrere 100 000 Kubikmeter Erde und Fels bewegt werden. Die Mühe hat sich gelohnt, Lagen mit Weltruf tragen zum Renommee des gesamten Weinanbaugebietes Nahe bei.
Stauseehalle
Sie können die Stauseehalle für Ihre Veranstaltungen anmieten. Bei Interesse nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf: ##popup_email##kontakt_form_an_email.php##info@niederhausennahe.de##Kontaktformular##info@niederhausennahe.de##
Unser Ortsbürgermeister Udo Spyra hat den Werdegang der "Stauseehalle" in seiner Begrüßungsrede aufgezeigt.
Allen interessierten Besuchern möchten wir hier die Planungs- und Entstehungsgeschichte der "Stauseehalle" in Form der Begrüßungsrede zum Nachlesen anbieten:
Meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Festgäste,
zur feierlichen Einweihung unserer wunderschönen neuen Stauseehalle darf ich Sie alle hier in Niederhausen herzlich willkommen heißen.
Bevor ich einige Ehrengäste namentlich begrüße hab ich eine Bitte. Sicher hätte jeder Einzelne der Genannten seinen eigenen Applaus verdient, aber einigen wir uns darauf, dass erst am Schluss applaudiert wird. Dem zeitlichen Rahmen des heutigen Abends wird’s gut tun.
Es freut mich besonders begrüßen zu können:
- die Bundestagsabgeordnete Julia Klöckner- den Bundestagsabgeordneten Fritz Rudolf Körper- die Landtagsabgeordnete Bettina Dickes- den Landtagsabgeordneten Carsten Pörksen- unseren Landrat Karl Otto Velten- den Bürgermeister der Verbandsgemeinde BME Herrmann Schoon- meine Kollegen Ortsbürgermeister bzw. deren Vertreter - natürlich meine Beigeordneten Erhard Lauff und Regina Deiler- sowie die Mitglieder des Ortsgemeinderates- die Vertreter der kirchlichen Gemeinden Pfarrer Böhm und Pfarrer Rupprechtich begrüße weiterhin - die Vertreter der Ortsvereine- die Vertreter der heimischen Presse - die Vertreter aller Firmen, die an der Entstehung dieser Halle mitgewirkt haben- unseren Architekten und Planer Wolfgang Heldt- sowie alle Helferinnen und Helfer --- und das waren nicht wenige.
Meine sehr verehrten Damen und Herren,
Sie können sich sicher vorstellen, dass man anlässlich der Verwirklichung eines solchen Projektes, bei einer Bauzeit von fast 5 Jahren, ganz locker einige Stunden erzählen könnte. Aber keine Angst, ich werde versuchen mich relativ kurz zu fassen und mich bei der chronologischen Darstellung der Entstehungsgeschichte unserer Halle auf wesentliche Dinge zu beschränken.
Aber ohne einen Blick in die Vergangenheit geht es natürlich nicht, denn der Wunsch in der Bevölkerung nach einer funktionalen Turn- Sport- und Veranstaltungshalle geht weit, sehr weit zurück bis ins Jahr 1925. In einem alten Protokollbuch wurde im Dezember 1925 folgendes festgehalten.Ich zitiere:
Im Jahre 1925 entstand in der Gemeinde Niederhausen der Wunsch zur Errichtung eines Jugendheimes. Die Behörde machte die Leistung einer größeren Beihilfe hierzu von dem Bestehen eines Turnvereins abhängig. Der Gemeindevorsteher Jakob Gilbert V erließ daher einen Aufruf zur Gründung eines Turnvereins. Nicht weniger als 58 Mitglieder zeichnetensich in die erste Liste. Die Statuten wurden sodann unter dem 12. August 1925 aufgesetzt und am 5. Oktober 1925 durch den Bürgermeister zu Rüdesheim genehmigt.
Wer es also bisher noch nicht gewusst hatte, weis es jetzt. Der Wunsch nach einer Halle war zugleich die Geburtsstunde des Turnvereins 1925 e.V. Niederhausen.
Das neu erbaute Jugendheim muss dann, alten Eintragungen zufolge, Anfang des Jahres 1933 fertig gestellt worden sein.
Im Jahr 1955 konnte man in alten Protokollbüchern des Turnvereins erstmals wieder von Wünschen nach einer „Turnhallenerweiterung“ lesen.
Im Dezember 1961 ist u.a. folgendes protokolliert: Die vorhandenen Räumlichkeiten (Jugendheim) reichen nicht aus, um den regen Turnbetrieb in würdiger Weise zu gestalten. Beide Vereine (und zwar TV und FSV) beantragten dann bei der Gemeinde, den Bau einer Turnhalle zu beschließen
In den Jahren 1962 bis 1965 war dies dann eines der Hauptthemen im Gemeinderat.
- es wurden Hallen in anderen Ortsgemeinden besichtigt;- Finanzierungs- bzw. Zuschussmöglichkeiten ausgelotet;- es wurde vergeblich versucht mit der Kirchengemeinde ein Grundstück zu tauschen- daraufhin wurde ein Grundstück in der Kobach (Acker Kadisch) erworben- es wurden sogar Planunterlagen für einen Hallenbau vorgelegt und einstimmig angenommen! Die Größe der Halle sollte 24 x 12 m betragen + Bühnenanbau und Nebengebäude- sogar ein Finanzierungsplan lag vor; die Gesamtkosten wurden seinerzeit mit 369.500,-- DM veranschlagt.
Jedoch --- Gebaut wurde nicht!!!!
Das Protokollbuch des Turnvereins enthält eine Eintragung vom 21.02.1965, die wie folgt lautet: Die Planung für den Neubau einer Turnhalle ist immer noch nicht durchgeführt. Es besteht der begründete Verdacht, dass man seitens der Gemeindevertreter nicht das geringste Interesse am Neubau einer Turnhalle hat.
Nachdem dieses Thema rd. 2 Jahre lang irgendwie ruhte, kann man alten Sitzungs-niederschriften entnehmen, dass 1967 Pläne zum Umbau des Jugendheimes beraten wurden und diese geplante Baumaßnahme nach Überwindung einiger Schwierigkeiten in den Jahren 1968 und 1969 durchgeführt wurde. Die Einweihung des umgebauten Jugendheimes fand am 23. Mai 1969 (also vor fast genau 38 Jahren) statt.
Der im Gebäude befindliche Hallenraum (ohne Vorraum) war etwa 10m x 10m groß; ca. ein Drittel des Raumes hatte lediglich eine Deckenhöhe von rd. 2,50 m. Die Bezeichnung „Turnhalle“ war daher sicherlich nicht gerade zutreffend. Wegen der beengten Verhältnisse ließen sich viele Sportarten gar nicht ausüben und eine Nutzung für gemeindliche bzw. öffentliche Veranstaltungen war nur sehr eingeschränkt und z.T. überhaupt nicht möglich. Und dennoch wurde die Halle an jedem Tag der Woche sportlich genutzt. Vom Turnverein wurde dann in der Zeit von 1985 bis 1989 mehrfach auf die äußerst beengten Verhältnisse in der sog. Turnhalle hingewiesen, jedoch ohne Erfolg.Es wurde seinerzeit von einem Neubau geträumt und von einem Umbau der alten Schule zu einer Mehrzweckhalle gesprochen. Im dem 1990 beschlossenen Dorferneuerungskonzept waren sogar 3 Alternativen für den Schulumbau aufgeführt.
Ein Glücksfall für die Gemeinde war ohne Zweifel der Kauf des an die Halle angrenzenden Anwesens Kaul (Scheune, Garage und Wohnhaus) Anfang der 90er Jahre. Man hatte erkannt, dass sowohl ein Neubau auf der grünen Wiese als auch der Umbau der Schule (in der übrigens später der neue Kindergarten errichtet wurde) finanziell nicht zu stemmen war. Im Gemeinderat herrschte Einigkeit, dass eine Vergrößerung der Turnhalle nur durch einen Erweiterungsbau am bestehenden Gebäude möglich sei.
Nachdem in den Jahren 1998 und 1999 immer wieder festzustellen war, dass die Halle insb. an den Außenwänden in Richtung Bahnlinie Setzungen und Risse im Mauerwerk aufwies, wurde in der Gemeinderatssitzung am 15.02.2000 das Planungsbüro Wolfgang Heldt beauftragt, den Zustand der Halle zu untersuchen.
Ergebnis: Zwar bestand nach Ansicht des Architekten noch keine akute Einsturzgefahr, jedoch müsse dringend eine Sanierung durchgeführt werden. Sollte dies nicht geschehen wäre die Schließung der Halle aus Sicherheitsgründen wohl nicht zu vermeiden. Dies wäre für die Ortsgemeinde sowie insb. für den Turnverein eine mittlere Katastrophe gewesen. Es gab nicht wenige Bürgerinnen und Bürger in Niederhausen, die die sog. „Turnhalle“ scherzhaft gar als ihr zweites Zuhause bezeichneten. Für die örtliche Gemeinschaft war und ist die Halle unbedingt notwendig.
2 Möglichkeiten wurden in der Gemeinderatssitzung am 13.06.2000 diskutiert:
Zum einen die Sanierung des bestehenden Gebäudes (Abriss des linken und hinteren Hallenteils inkl. des ebenfalls baufälligen Geräteraumes; Abfangen der Dachkonstruktion; neue Fundamente; Neuaufbau der Mauerteile usw.). Die Kosten hierfür wurden auf ca. 200.000,-- DM geschätzt, wobei keine Bezuschussung möglich war und kaum Eigenleistung hätte erbracht werden können.
Zum anderen die Sanierung und Erweiterung um ca. 10 m nach hinten zur Bahnlinie und Mitnutzung der dann leer stehenden Kindergartenräumlichkeiten für Geräteräume, Toiletten etc.! Die Kosten für diese Hallenerweiterung sollten ca. 900.000,-- DM betragen, die man durch möglichst viel Eigenleistung um einiges reduziert wollte. Der Gemeinderat entschied sich einstimmig für die 2 Möglichkeit, war sich aber bewusst, dass eine Verwirklichung des Vorhabens nur mit einem hohen Zuschuss aus dem Dorferneuerungsprogramm möglich sein wird.
Am 31.07.2000 wurde der entsprechende Zuschussantrag gestellt.
Mitte 2001 fanden verschiedene Besichtigungen u.a. mit Vertretern der ADD statt. Dabei wurde seitens der Dorferneuerungsfachleute die Empfehlung gegeben, von der bisherigen Planung (Erweiterung der vorhandenen Bausubstanz) abzugehen, die Halle inkl. des Kindergartengebäudes mit der angrenzende Scheune abzureißen und eine neue Halle zu bauen, die nach Gesichtspunkten der Dorferneuerung an die Umgebungsbebauung angepasst werden sollte.
Das waren natürlich ganz neue Aspekte! Jetzt war doch sogar eine vernünftige Lösung möglich. (die bis dahin gültige Planung war im Nachhinein betrachtet mehr als abenteuerlich!). Unser Planer, Wolfgang Heldt, ging damals sofort an die Überarbeitung des Planentwurfes.Am 25.09.2001 wurde der neuen Planung zugestimmt und die Erweiterung des Zuschussantrages beschlossen. Die neue Kostenschätzung belief sich auf ca. 1,2 Mio DM. Ganz klar: Eine Realisierung war nur möglich wenn mind. 50 % Zuschuss fließen würden! Mit der zusätzlichen Planung einer Wein- und Gästeinfothek als touristische Attraktion erhofften wir uns einen höheren Zuschuss.
Im Dez. 2001 erging der Bewilligungsbescheid über rd. 40.000,-- € für den 1. Bauabschnitt = Gebäudeabriss! - Fördersatz = 65 % (Höchstzuschuss)
Im Okt. 2002 begannen wir mit der Entkernung der alten Halle
Am 13.12.2002 kam der Bewilligungsbescheid über 357.000,-- € für den 2. Bauabschnitt. So kurz vor Weihnachten war das ein schönes Geschenk.
Im Jan. 2003 wurde mit den Abrissarbeiten begonnen! Kindergarten, Turnhalle und Scheune wurden fast komplett in Eigenleistung abgerissen!! Eine phantastische Leistung!! Es gab Arbeitseinsätze, da waren bis zu 30 Personen am arbeiten.
Während der Abrissarbeiten wurden dann gravierende Baumängel beim angrenzenden Wohnhaus (es sollte ursprünglich verkauft und der Erlös zur Finanzierung verwandt werden) sowie sehr schlechte Gegebenheiten des Baugrundes festgestellt, die die Weiterführung des Projektes in der ursprünglichen Form nicht mehr zuließen.
Am 08.04.2003 fand ein OT mit zwei Vertretern des Innenministeriums mit folgendem Ergebnis statt:
- Der Abriss des Wohnhauses wurde befürwortet - der unter dem Wohnhaus befindliche Gewölbekeller sollte statisch abgesichert und in eine spätere Nutzung integriert werden. - An Stelle des abzureißenden Wohnhauses auf dem ver- verbleibenden Gewölbekeller sollte die Wein- und Gästeinfothek errichtet werden - die Notwendigkeit eines Bodengutachtens wurde befürwortet. - Halle soll nahezu gespiegelt auf der anderen Seite des Grundstückes errichtet werden. - Frei werdende Flächen werden neu beplant
Das daraufhin erstellte Bodengutachten belegte eindeutig, dass die Bodenbeschaffenheit die vorgesehene Flachgründung nicht zuließ. Erst in einer Tiefe von gut 2 m war tragfähiger Untergrund festzustellen.
Auch hier gab es 2 Möglichkeiten:
1 Variante: Bodenaustausch bis 2,50 m tief auf dem gesamten Baufeld 2 Variante: Brunnengründung mit sog. Brunnenfundamenten
Die Entscheidung fiel auf die kostengünstigere Variante mit den Brunnenfundamenten! Die Mehrkosten wurden mit rd. 120.000,-- € beziffert.
Es war also wiederum eine Überarbeitung der Planunterlagen notwendig!
Mit Schreiben des Innenministeriums vom 09.09.2003 erhielten wir die Zustimmung zur neuen Planung und zugleich die Erlaubnis zum vorzeitigen Baubeginn.
Am 11.09.2003 wurde der neue Förderantrag (Änderungsantrag zum Antrag v. 31.07.2000) mit einem Gesamtkostenvolumen von geschätzt = 733.000,-- € gestellt.
Am 17.04.2004 erhielten wir dann die letzte Bewilligung über 77.000,-- € für den Erweiterungsantrag.
Die Planungs- und Bewilligungsphase war somit nach fast 4 Jahren endlich abgeschlossen.
Nun noch ein paar Ausführungen zur Genehmigungs- und Bauphase.
Die Baugenehmigung wurde am 13.02.2003 erteilt. Die später erforderliche Nachtragsgenehmigung erging am 21.01.2004.
Nach Beendigung der Abrissarbeiten und der Herstellung der Brunnenfundamente wurde im ersten Halbjahr 2004 der Rohbau errichtet.
Ab diesem Zeitpunkt ging es für uns alle erst richtig los. Ab hier war Eigenleistung, Eigenleistung und noch mal Eigenleistung gefragt. Bis heute wurden rd. 11.000 !!!! Stunden an Eigenleistung erbracht und es werden ganz sicher noch einige mehr werden, denn wie jeder sehen kann ist trotz der heutigen Einweihungsfeier noch einiges zu tun.
Eine Eigenleistung in einem solchen Umfang war sicher nur möglich, da eine Gruppe sehr rüstiger Rentner und Pensionäre (alles Mitglieder bzw. Vorstandsmitglieder des Turnvereins) rechtzeitig zum Baubeginn in den Ruhestand versetzt wurden. Diese sog. Rentnerband unter der Leitung von Manfred Neuhäusel hat derart Ungewöhnliches geleistet, dass ich hierzu nichts mehr sagen möchte sondern mir eine kleine Pause gönne und den Manfred ans Mikrophon bitte, damit er ein paar Ausführungen hierzu machen kann.
Manfred
Vielen Dank, lieber Manfred, für diese informativen Ausführungen.
Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass insg. über 90 Helferinnen und Helfer am Bau dieser Halle mitgewirkt haben.
2 Personen möchte ich aber noch besonders erwähnen, ohne deren Einsatz wir noch lange nicht so weit wären wie jetzt. Auch wenn sie es beide wegen ihrer Bescheidenheit gar nicht so gerne hören.
Zum einen den 1. Beigeordneten Erhard Lauff für einen Einsatz, der ganz sicher weit über das normale Maß hinausgeht.
Zum anderen unseren Gemeindearbeiter, Berthold Deiler, der viele, viele Arbeitsstunden abends und an Wochenenden erbracht hat und um den mich so manch ein Bürgermeisterkollege beneidet.
Auch wenn sie heute nicht mehr unter uns sind möchte ich 3 Personen in die heutige Feierlichkeit mit einbeziehen.
-Irmgard Blätz (unsere Irm) verstarb am 12.08.2000 Der Turnverein und ihre Tätigkeit als Übungsleiterin waren jahrzehntelang Ihr Leben. Sie wurde nie müde an eine größere Halle zu glauben. -Helmut Mathern, verstarb am 24.11.2002 Er hat die Planung der Halle noch miterlebt und mitbestimmt, konnte aber leider bereits den Baubeginn nicht mehr erleben. -Dieter Hettwer verstarb am 18.05.2006 Er war Handwerker und Organisator; er hat die Baumaßnahmen von der Planung über den Abriss bis zum Aufbau mitbestimmt und miterlebt. Wir haben ihm nicht nur wegen seiner häufigen Arbeitseinsätzen sondern auch wegen einigen guten Ideen (die auch alle umgesetzt wurden) viel zu verdanken.
Was hätten wohl alle drei dafür gegeben, den heutigen Tag miterleben zu dürfen.Ich bin ziemlich sicher, dass sie in irgendeiner Form heute abend bei uns sind.Dann komme ich jetzt mal zu den Kosten:
Die Kostenschätzung aus dem Jahr 2000 inkl. der Kosten für die Änderungensah wie folgt aus:
Geschätzte Gesamtkosten = 733.000,00 €Zuwendungsfähige Kosten = 729.365,00 €Zuwendung Dorferneuerung = 474.080,78 €Förderquote = 65 %
Zum heutigen Stand haben wir Kassenwirksame Ausgaben von rd. 750.000,00 €
Es werden schätzungsweise noch ca. 50.000,00 € hinzukommen, so dass wir letztendlich bei einem Gesamtkostenvolumen für die Halle inkl. der Wein- und Gästeinfothek in Höhe von rd. 800.000,-- € landen werden.
Die Kostensteigerung ist zum einen sicherlich auf die sehr lange Bauzeit, die infolge einer enormen Eigenleistung entstanden ist, zurückzuführen. Kostensteigerungen bei einer Bauzeit von rd. 5 Jahren waren sicherlich nicht zu vermeiden. Außerdem hat sich z.T. die Erhöhung der Mehrwertsteuer nachteilig ausgewirkt.Zum anderen kamen noch einige unvorhersehbare bzw. unabweisbare Ausgaben hinzu, die sich zum Teil aus statischen und sicherheitstechnischen Gründen bzw. wegen funktionellen Änderungen ergaben. Es wurde auf Anregung des Ministeriums eine im Boden versenkbare Bühne eingebaut und statt der ursprünglich vorgesehenen Ölheizung wurde eine moderne, wirtschaftlichere (aus Sicht der späteren Unterhaltung) und umweltfreundlichere Pelletsheizung eingebaut.
Abschließend möchte ich noch erwähnen, dass die neue „Stauseehalle“ infolge der enormen Eigenleistungen laut Architekt einen Wert von weit über 1 Mio. Euro hat.
Die Ortsgemeinde Niederhausen verfügt mit dieser Halle künftig über eine Einrichtung die von der Größe, der Funktionalität sowie aus unterhaltungstechnischer Sicht als ideal für die Bürgerinnen und Bürger zu bezeichnen ist. Sie wird vom Turnverein (dem Hauptnutzer aus sportlicher Sicht) von montags bis freitags, z. T. auch samstags genutzt, wobei zu erwähnen ist, dass hier von Kleinkindern ab 3 Jahren bis hin zu Senioren alle Altersschichten sportlich aktiv sind. Einige Kostproben werden sie heute abend ja noch zu sehen bekommen.
Sicherlich werden in Niederhausen künftig auch wieder mehr Veranstaltungen durchgeführt werden. So wird an der Stauseehalle künftig die Kirmes und auch das Weinfest stattfinden. Auch Fastnachtsveranstaltungen werden wieder möglich sein.
Die erste offizielle Nutzung der Halle wird Sonntag sein. Die Teilnehmer am 14. Raderlebnistag können erstmals hier an der Stauseehalle Station machen. Außerdem wird am Sonntag bei der Stichwahl zum Bürgermeister der VG BME das Wahllokal hier eingerichtet sein.
So, was mir jetzt noch fehlt ist eigentlich nur noch der Hallenschlüssel!!!!Zuständig hierfür ist eigentlich unser Architekt, der Wolfgang Heldt. Wolfgang, hast Du vielleicht was für mich????
Abschließend noch ein paar Dankesworte:
Ich möchte mich ganz herzlich bedanken bei Else und Mathilde Möll (letztgenannte ist ja leider vor kurzem verstorben), die uns durch eine großzügige Geldspende die Anschaffung der Hallenbestuhlung ermöglicht haben.
Vielen Dank an die Fa. Haas, Heizungstechnik aus Oberhausen, für einen Scheck über 300,-- €. Dieser Betrag soll für die Fertigstellung der Wein- und Gästeinfothek verwendet werden.
Herzlichen Dank auch an alle Winzer in Niederhausen für die großzügige Weinspende anlässlich des heutigen Abends.
Einen genauso herzlichen Dank an die Fa. Zelte-Jost für die Spende aller anderen Getränke heute Abend.
Ich darf allen noch mal die tolle Bilderausstellung auf der Empore ans Herz legen, die Rolf Beuscher dort aufgebaut hat. Er hat die ganze Baumaßnahme in über 1.600 Bildern dokumentiert von denen man gut die Hälfte in der Ausstellung bewundern kann. Herzlichen Dank für diese Arbeit.
Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit und hoffe, dass ich nicht zu sehr gelangweilt habe. Ich verspreche, niemals mehr sooo lange zu reden.
Ich wünsche allen Anwesenden noch ein paar schöne, unterhaltsame Stunden hier in der neuen Stauseehalle und hoffe, dass Sie den heutigen Abend noch lange in Erinnerung behalten werden.
Abfuhrtermine
Braune-Tonne
Schwarze-Tonne
Gelbe-&Blaue-Tonne
21. März 2012
28. März 2012
04. April
12. April
12. April
18. April
25. April
03. Mai
09. Mai
09. Mai
16. Mai
23. Mai
31. Mai
06. Juni
06. Juni
13. Juni
20. Juni
27. Juni
04. Juli
04. Juli
Sammlung von Schadstoffen aus Haushalten - vierteljährliche Standplatztermine NIEDERHAUSEN Dorfplatz: 11:00 - 11:30 Uhr Mittwoch 09. Mai 2012
SPERRMÜLL-Straßensammlung: am Montag den 27. August 2012
Kirche
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Der aktuelle Gottesdienstplan zum Nachlesen und Ausdrucken
Vereine
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- Freunde und Förderer der Freiwilligen Feuerwehr Ansprechpartner: Siegfried Dallmann
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- Förderverein FSV Ansprechpartner: Ingrid Lauf
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Bürgermeister
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Die wöchentliche Sprechstunden sind jeweils montags von 19:00 Uhr - 20:00 UhrIn der Rosenheck 9Telefonnummer: 06758 / 7633
In dringenden Fällen bin ich unter derTelefonnummer 0170 / 4177488zu erreichen
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Foto: Beate Vogt-Gladigau
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